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Vorsatzgeräte

HIKMICRO Thunder TQ50C 4.0

Ein Wärmebild-Vorsatzgerät mit 640 × 512 Bildpunkten und 50-mm-Objektiv. Nach unserer einheitlichen Rechnung erkennst du Sauen bis etwa 470 m und sprichst sie bis etwa 150 m an.

Herstellerangaben
2.799,00 €UVP des Herstellers
Unverbindliche Preisempfehlung, Stand 30.10.2026. Händler verkaufen oft günstiger.

Die Preise der Fachhändler ergänzen wir in Kürze. Bis dahin findest du hier alle technischen Daten und unsere einheitlich berechnete Reichweite.

Zur Herstellerseite

Daten: Fachpresse (all4shooters) und Fachhändler (rhoen-waidmann.de, huntify.de); Pixelabstand wie TQ50CL 4.0, geprüft am 30.10.2026

Bildqualität
Oberklasse640 × 512
Ansprechen bis
ca. 150 mDetails wie Gesäuge, berechnet für Sauen
Sehfeld auf 100 m
15,4 m breit8,8° – je breiter, desto mehr Überblick
Entfernungsmessung
nicht vorhanden
Simulierter Blick durch ein Wärmebildgerät an der Kirrung So sieht dieses Gerät das Wild Ansprechen bis ca. 150 m: Bis dahin zeigt das Gerät Details wie Gesäuge. Im Simulator ausprobieren

Mehr zum Gerät

Alle technischen Datenmit Erklärungen

Gerät

Bauform
Vorsatzgerät (vor dem Zielfernrohr)
Was heißt das?

Monokulare (für ein Auge) sind klein, leicht und schnell zur Hand – ideal zum kurzen Absuchen. Beidäugige Ferngläser schonen beim langen Beobachten die Augen; meist sitzt ein Sensor im Gerät, dessen Bild beiden Augen gezeigt wird. Hybrid-Ferngläser haben zusätzlich eine Kamera für Tag und Nacht (Restlicht), so lässt sich das Wild nach dem Entdecken im Wärmebild auch im normalen Bild ansprechen. Mehr dazu

Technik
Wärmebild
Was heißt das?

Wärmebild zeigt Temperaturunterschiede – Wild hebt sich auch in völliger Dunkelheit und hinter leichtem Bewuchs ab. Digitale Nachtsicht verstärkt Restlicht oder nutzt einen Infrarot-Strahler und zeigt ein normales Schwarz-Weiß-Bild; gut zum Ansprechen, aber schlechter zum Entdecken. Mehr dazu

Bild

Sensorauflösung
640 × 512
Was heißt das?

Wie viele Bildpunkte der Wärmebildsensor hat. Mehr Bildpunkte bedeuten ein feineres Bild und ein breiteres Sehfeld. 384 × 288 ist solide Mittelklasse, 640 × 512 die heute übliche Oberklasse. Mehr dazu

Pixelgröße
12 µm
Was heißt das?

Größe eines Bildpunkts auf dem Sensor. Zusammen mit dem Objektiv bestimmt sie, wie weit man Details erkennt: kleinere Pixel (12 µm) bringen bei gleichem Objektiv mehr Reichweite als größere (17 µm). Mehr dazu

Objektiv
50 mm
Was heißt das?

Brennweite des Objektivs. Längere Objektive (50 mm) holen weiter entfernte Tiere heran, zeigen aber einen kleineren Ausschnitt; kurze (19–25 mm) zeigen viel Umgebung – gut im Wald und an der Kirrung. Mehr dazu

Reichweite und Entfernung

Entfernungsmessung
Keine
Was heißt das?

Ein Laser-Entfernungsmesser misst die Entfernung auf etwa einen Meter genau – wichtig, wenn es auf die Entfernung wirklich ankommt. Eine Schätzung – per KI oder „stadiametrisch“ über Markierungen im Bild – leitet die Entfernung nur aus der angenommenen Größe des Tieres ab und kann deutlich danebenliegen. Sie ersetzt keinen Laser, auch wenn Shops sie manchmal „Entfernungsmesser“ nennen. Mehr dazu

Aus den Angaben der Shops zusammengestellt. Maßgeblich sind die Angaben beim Händler.

Reichweite und Sehfeld genauPixel auf dem Ziel, einheitliche Reichweiten

Berechnet aus Sensorauflösung, Pixelgröße und Objektiv – für alle Geräte nach derselben Formel, damit sie vergleichbar sind. Ziel: Sauen, etwa 0,9 m hoch.

15,4 m
Sehfeld auf 100 m (8,8°)
Pixel auf dem Ziel
auf 100 m38 Pixel
auf 200 m19 Pixel
auf 300 m12 Pixel
Einheitliche Reichweite
Entdecken (Wärmequelle sichtbar)ca. 1.880 m
Erkennen (Tierart erkennbar)ca. 470 m
Ansprechen (Details wie Gesäuge)ca. 150 m

Theoretische Werte unter idealen Bedingungen (Entdecken 2 Pixel, Erkennen 8 Pixel, Ansprechen 25 Pixel über die Höhe des Ziels). Nebel, Regen, Wärmeempfindlichkeit, Display und Auge verkürzen sie. Hersteller rechnen mit anderen Annahmen, deshalb weichen ihre Angaben ab. Eigene Werte durchrechnen: Reichweitenrechner.

Alternativen