So funktioniert es
Im Gehäuse sitzen ein Wärmebildsensor und ein lichtempfindlicher Kamerasensor nebeneinander, meist dazu ein Infrarot-Strahler und ein Laser-Entfernungsmesser. Du schaust mit beiden Augen auf ein Display.
Per Knopfdruck wechselst du zwischen Wärmebild und normalem Bild. Viele Geräte können beides auch überlagern: Das normale Bild zeigt die Einzelheiten, das Wärmebild hebt warme Umrisse hervor.
Beidäugig heißt nicht räumlich
Die meisten Wärmebild-Ferngläser haben nur einen Sensor je Technik, dessen Bild beiden Augen gezeigt wird. Das schont die Augen beim langen Beobachten, räumliches Sehen wie bei einem Glas gibt es aber in der Regel nicht.
Stärken
- Finden und Ansprechen mit einem Gerät
- Angenehmes Beobachten mit beiden Augen
- Meist mit Laser-Entfernungsmesser
Grenzen
- Teuer – meist deutlich über 2.000 Euro
- Schwer, oft 800 Gramm und mehr
- Mehr Technik heißt höherer Stromverbrauch
Für wen passt das?
- Jäger, die viel und lange beobachten, etwa am Feldrand
- Alle, die nur ein Gerät mitnehmen wollen
Geräte im Vergleich
9 Modelle mit technischen Daten und berechneter Reichweite.
Reichweitenrechner mit Bildsimulator: Sieh selbst, wie zwei Geräte dasselbe Wild auf derselben Entfernung abbilden.


